Workshopangebot:

„Theater der Unterdrücken“ nach Augusto Boal

mit Harald Hahn

Forumtheater
Im Forumtheater werden Szenen aus dem realen Leben entwickelt. Eine oder mehrere Personen spielen eine Szene, in der sie sich unterdrückt gefühlt haben bzw. nicht so handeln konnten, wie sie eigentlich wollten. Bei einer Aufführung können die Personen auf der Bühne ausgetauscht werden. Menschen aus dem Publikum werden zu Mitspielern und mit ihrem Veränderungsvorschlag wird die Szene nochmals gespielt. Auf diese Weise werden alternative Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Anwendungsbereich kann z.B. ein „Zivilcourage“ –Training sein oder andere Bereiche der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Zeitungstheater
Im Zeitungstheater werden Texte wie z.B. Zeitungsartikel szenisch umgesetzt. Alles ist erlaubt: Ob rhythmisches lesen, eine pantomimische Performance des Textes oder ein Mix von allem. Zeitungstheater kann als Agitationstheater verwendet werden oder ein Medium politischer Aufklärung sein.

Im Bildungsbereich wird mit Hilfe von Zeitungstheater eine intensive Auseinandersetzung mit dem Text angeregt. Die Methode ermöglicht einen kreativen Zugang zum Textverständnis sowie ein Hinterfragen von Konstruktionen und medial erzeugten Wirklichkeiten in der Presse.

Bildertheater
„Bilder sagen mehr als Worte.“ Mit dem Bilder – und Statuentheater entwickeln Menschen nonverbal mit ihrem Körper ausdrucksstarke Standbilder zu verschiedenen Themen. Die Statuen können sich auch bewegen, Laute von sich geben und werden manchmal auch befragt.

Unsichtbares Theater
Im Unsichtbaren Theater wird im öffentlichen Raum eine Szene gespielt, die nicht als Theater erkennbar ist. Mit dieser Theaterform sollen Passanten zum nachdenken gebracht werden.

Angebot:

Workshops und Fortbildungen zu Augusto Boals Theatermethoden.

Workshops zu Politischem Aktionstheater (zusammen mit Till Baumann)

Projektberatung, Konzeptentwicklung und Vorträge

Harald Hahn:
Diplom-Pädagoge, freier Radio- und Theatermacher, Trainer des Theaters der Unterdrückten. Lehrbeauftragter an Universitäten und Fachhochschulen. Außerdem steht er mit dem Kramerprojekt „ Lob der Verzweiflung“ auf der Bühne.

Kontakt: mail@harald-hahn.de Tel: 030/695 048 59 Infoflyer als pdf

Aktuelle Workshopangebote:

Samstag, 16. Juni 2007

11 – 18 Uhr

Methoden aus dem „Theater der Unterdrückten“ nach Augusto Boal werden in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit immer häufiger eingesetzt, weil sie mehr Aufmerksamkeit wecken und Inhalte auf nachfühlbare Weise vermitteln. Eine davon ist das Zeitungstheater, das zum Beispiel Zeitungsartikel szenisch umsetzt. Alles ist erlaubt: rhythmisches Lesen, eine pantomimische Performance des Textes oder ein Mix von allem. Zeitungstheater kann Agitationstheater oder ein Medium politischer Aufklärung sein. Der Workshop stellt verschiedene Formen des Zeitungstheaters vor. Die Teilnehmenden können die Techniken ausprobieren und selbstständig in die eigene Praxis übertragen. Theatererfahrungen sind nicht erforderlich. Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover

22 September 2007

Tagesworkshop:

Das Zeitungstheater nach Augusto Boal

(Nachholtermin)

Infos und Anmeldung:

Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak)

Wilhelmsplatz 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-487 066

Fax 0551-487 143

Email: ifak@comlink.org

www.ifak-goettingen.de

Hannover

3 und 4 August 2007

Politisches Aktionstheater zu Menschen-und Kinderrechte

im Kulturzentrum Arthur

Infos und Anmeldung post@arthur-ev.de

Chemnitz